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Cognitive Computing

Terminologie

Corporate Foresight

http://en.wikipedia.org/wiki/Corporate_foresight

"Corporate foresight is an ability that includes any structural or cultural element that enables the company to detect discontinuous change early, interpret the consequences for the company, and formulate effective responses to ensure the long-term survival and success of the company."

Cognitive Computing

"Cognitive computing refers to the development of computer systems modeled after the human brain. Originally referred to as artificial intelligence, researchers began to use the term cognitive computing instead in the 1990s, to indicate that the science was designed to teach computers to think like a human mind, rather than developing an artificial system. Cognitive computing integrates technology and biology in an attempt to re-engineer the brain, one of the most efficient and effective computers on Earth.

Cognitive computing has its roots in the 1950s, when computer companies first began to develop intelligent computer systems. Most of these systems were limited, however, because they could not learn from their experiences. Early artificial intelligence could be taught a set of parameters, but was not capable of making decisions for itself or intelligently analyzing a situation and coming up with a solution. Enthusiasm for the technology began to wane, as scientists feared that an intelligent computer could never be developed.

However, with major advances in cognitive science, researchers interested in computer intelligence became enthused. Deeper biological understanding of how the brain worked allowed scientists to build computer systems modeled after the mind, and most importantly to build a computer that could integrate past experiences into its system. Cognitive computing was reborn, with researchers at the turn of the 21st century developing computers which operated at a higher rate of speed than the human brain did."

Cognitive Systeme 

http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitivismus

"Ein Computersystem wird als intelligentes System bezeichnet, wenn es Probleme lösen kann, die bislang nur von Menschen lösbar waren. Ein System heißt kognitiv, wenn es Funktionen wie Wahrnehmen und Erkennen, Lernen, Problemlösen, Schlußfolgern, Verarbeitung natürlicher Sprache auf eine Art realisiert, die auf ähnlichen Strukturen und Prozessen basiert wie bei einem menschlichen Informationsverarbeiter. Auch bei anderen intelligenten Systemen können kognitive Prinzipien eingesetzt werden, um die Mensch-Maschine-Interaktion in einer für menschliche Systemnutzer adäquaten Weise zu realisieren."

Software-Agent

http://de.wikipedia.org/wiki/Software-Agent

"Als Software-Agent bezeichnet man ein Computerprogramm, das zu eigenständigem Verhalten fähig ist.

  • autonom - das Programm arbeitet weitgehend unabhängig von Benutzereingriffen
  • lernfähig/anpassungsfähig - das Programm lernt aufgrund zuvor getätigter Entscheidungen bzw. Beobachtungen
  • proaktiv - das Programm löst Aktionen aufgrund eigener Initiative aus
  • reaktiv - das Programm reagiert eigenständig auf Änderung der Umgebung, ein explizites Customizing durch den Anwender entfällt
  • sozial - das Programm kommuniziert mit anderen Software-Agenten und mit dem Menschen, wodurch der Mensch die durch die Softwareagenten eingeleiteteten Maßnahmen nachvollziehen kann.

Software-Agenten zeichnen sich durch Wissen, Lernfähigkeit, Schlussfolgerungen und die Möglichkeit zu Verhaltensänderungen aus. Unter verschiedenen Typen von Software-Agenten (beobachtender Software-Agent, reaktiver Software-Agent) stellen sog. cognitive Software-Agenten die anspruchsvollste Ausprägung von Software-Agenten dar. Cognitive Software-Agenten verwalten ein Modell ihrer Umwelt in einer eigenen Datenstruktur, lernen und steuern. Dadurch wird Planung der Aktionen und schließlich auch zielgerichtetes Handeln möglich. Cognitive Software-Agenten unterteilt man in zielbasierte und nutzenbasierte Software-Agenten. Der nutzenbasierte Software-Agent ist er in der Lage, in Situationen, in denen mehrere Ziele erreichbar sind, zu entscheiden, welche Aktionen den größeren Nutzen haben, bzw. welche Ziele erstrebenswerter sind. Dies ist vor allem dann interessant, wenn nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, ob ein Ziel erreicht werden kann. Der Software-Agent kann damit eine Risikoeinschätzung durchführen und wird nicht nur seinem Hauptziel folgen."

Neuroinformatik

http://de.wikipedia.org/wiki/Neuroinformatik

"Die Neuroinformatik ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Informationsverarbeitung in neuronalen Systemen befasst, um diese in technischen Systemen anzuwenden. Sie ist zu unterscheiden von der Computational Neuroscience, welche sich als Teilgebiet der Neurobiologie mit dem Verständnis biologischer neuronaler Systeme mittels mathematischer Modelle beschäftigt.

Bei der Neuroinformatik handelt es sich um ein stark interdisziplinäres Forschungsgebiet im Schnittbereich zwischen KI-Forschung und Kognitionswissenschaft.

Im Gegensatz zur künstlichen Intelligenz, deren Ziel es ist, Maschinen zu entwickeln, die sich im Ergebnis "intelligent" verhalten, geht es der Neuroinformatik mehr um die innere Arbeitsweise des Gehirns. Dessen Arbeitsweise wird untersucht, indem man seine Grundbausteine, Neuronen und Synapsen, und deren Verschaltung simuliert."

Organic Computing

http://de.wikipedia.org/wiki/Organic_Computing

"Organic Computing bezeichnet eine interdisziplinäre Forschungsinitiative mit dem explanatorischen Anliegen, ein besseres Verständnis organischer Strukturen zu gewinnen und dem Entwicklungsziel einer organisch strukturierten Informationstechnologie. Die Forschungsinitiative nimmt Bezug auf das biologische Paradigma selbstorganisierter Informationsverarbeitung in organischen Systemen. Biologische Organismen zeigen spezifische phänomenale Merkmale, sogenannte Selbst-x-Eigenschaften, die als Qualitätsmerkmale einer organisch strukturierten Informationstechnologie angeführt werden. Die Verwirklichung der erwünschten Qualitätsmerkmale soll auf dem Konzept der Selbstorganisation basieren. Diese grundlegende methodologische Positionierung impliziert insbesondere eine Abkehr von der algorithmisch organisierten Informationstechnologie."

Schwarmintelligenz

http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Intelligenz

"Kollektive Intelligenz, auch Gruppen- oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen. Kommunikation und spezifische Handlungen von Individuen können intelligente Verhaltensweisen des betreffenden „Superorganismus”, d. h. der sozialen Gemeinschaft, hervorrufen. Zur Erklärung dieses Phänomens existieren systemtheoretische, soziologische und philosophische, aber auch pseudowissenschaftliche Ansätze.
Eine frühe Formulierung des Grundgedankens der Kollektiven Intelligenz findet sich in Aristoteles’ Summierungstheorie."

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